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Grosser St. Bernhard Tunnel: Maut, Öffnungszeiten & mehr

George Henry Carter Howard • 2026-06-08 • Gepruft von Hannah Fischer

Jeder, der schon einmal im Winter von der Schweiz nach Italien reisen musste, kennt das Problem: Der St. Bernhard Pass ist dann meist gesperrt, und die einzige ganzjährige Alternative ist der Tunnel. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1964 verbindet der 5.798 Meter lange Grosse St. Bernhard Tunnel das Wallis mit dem Aostatal – und spart Reisenden nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Was genau auf der Fahrt durch diese Alpenquerung auf Sie zukommt, lesen Sie hier.

Länge: 5.798 m ·
Höhenlage: 1.915 m ü. M. ·
Eröffnung: 1964 ·
Verbindung: Schweiz (Wallis) – Italien (Aostatal)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Konkrete Mautpreise für 2025 sind derzeit nicht offiziell veröffentlicht
  • Aktuelle temporäre Schliessungen lassen sich aus den verfügbaren Quellen nicht ableiten
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Webcam auf letunnel.com zeigt Live-Zustand
  • Maut bleibt je nach Fahrzeugklasse unterschiedlich – Abonnement für 50 Fahrten möglich (letunnel.com)

Hier sind die wichtigsten Kennzahlen des Tunnels zusammengefasst:

Auf einen Blick: Die wichtigsten Kennzahlen des Tunnels
Eigenschaft Wert
Länge 5.798 m
Höhenlage 1.915 m ü. M.
Eröffnung 1964
Mautpflicht Ja
Passvariante Grand St. Bernard Pass (nur Sommer)
Betreiber Grand-Saint-Bernard S.A. / SISEX S.p.A.
Tempolimit 80 km/h

Ist der große Sankt Bernhard-Tunnel offen?

Der Grosse St. Bernhard Tunnel ist grundsätzlich ganzjährig geöffnet – ein entscheidender Vorteil gegenüber der Passstrasse, die jedes Jahr monatelang geschlossen bleibt. Laut ADAC Maps, Mobilitätsdienst des Automobilclubs, kann es bei extremen Wetterbedingungen oder planmässigen Wartungsarbeiten jedoch zu vorübergehenden Sperrungen kommen.

Wie kann ich die aktuelle Verkehrslage prüfen?

Die offizielle Tunnel-Website Le Tunnel du Grand-Saint-Bernard (Betreibergesellschaft) stellt eine Live-Webcam bereit, die den aktuellen Zustand an den Portalbereichen zeigt. Zusätzlich informieren regionale Verkehrsdienste über Störungen oder Schliessungen.

Wann ist der Tunnel geschlossen?

Geplante Sperrungen finden meist in den Nachtstunden für Wartungsarbeiten statt – die genauen Termine veröffentlicht der Betreiber rechtzeitig auf seiner Website. In seltenen Fällen kann der Tunnel auch bei schwerem Schneefall oder Lawinengefahr kurzfristig dicht gemacht werden.

Fazit: Der Tunnel ist für den Alltagsverkehr 365 Tage im Jahr befahrbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, checkt vor der Abfahrt kurz die Webcam – das dauert keine Minute.

Was kostet die Durchfahrt durch den Grossen St. Bernhard Tunnel?

Die Nutzung des Tunnels ist mautpflichtig – die Gebühr richtet sich nach der Fahrzeugklasse. Die Zahlung ist sowohl bar als auch mit Karte möglich. Zusätzlich zur Maut wird keine Schweizer Vignette benötigt, da der Tunnel nicht auf einer Autobahn liegt, wie Digitale-Vignette-Schweiz.de (Informationsportal für Schweizer Maut) klarstellt.

Welche Mautklassen gibt es?

  • Klasse A1 (Motorräder)
  • Klasse A2 (Pkw bis 3,5 t)
  • Klasse B (Wohnmobile, Lieferwagen über 3,5 t)
  • Weitere Klassen für Busse und Lastwagen

Die genauen Tarife für 2025 sind zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung nicht offiziell genannt – die offizielle Website des Betreibers gibt jedoch die aktuellen Preise bekannt.

Kann ich mit Karte oder Bar bezahlen?

Ja, an den Mautstellen werden sowohl Bargeld (Schweizer Franken und Euro) als auch gängige Kreditkarten akzeptiert. Die Bürozeiten am Nordeingang sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr, wie der Betreiber angibt.

Gibt es Rabatte wie das 50-Fahrten-Abonnement?

Für Vielfahrer bietet die Betreibergesellschaft ein Abonnement für 50 Fahrten an – das lohnt sich vor allem für Pendler oder Berufsfahrer, die regelmässig zwischen der Schweiz und Italien unterwegs sind. Details zu Preisen und Bedingungen finden sich auf der offiziellen Seite.

Der Haken

Die Maut ist nicht billig – besonders für Wohnmobile und Busse. Wer die Kosten niedrig halten will, muss entweder das Abo nutzen oder im Sommer die mautfreie Passstrasse fahren. Das spart Geld, aber kostet Zeit.

Wie lang ist der Grosse St. Bernhard Tunnel?

Der Tunnel misst exakt 5.798 Meter und liegt auf einer Höhe von 1.915 Metern über dem Meeresspiegel. Damit zählt er zu den längeren Strassentunneln der Schweiz, wie Wikipedia, freie Enzyklopädie, dokumentiert.

Wie hoch liegt der Tunnel?

Das Nordportal auf Schweizer Seite liegt bei etwa 1.918 m, das Südportal auf italienischer Seite bei etwa 1.874 m – die Fahrbahn steigt also leicht an. Die Passhöhe des St. Bernhard Passes liegt mit rund 2.473 m (laut Pässe.Info, Spezialportal für Alpenpässe) deutlich höher.

Wann wurde der Tunnel erbaut?

Der Bau begann 1958 und wurde nach sechs Jahren abgeschlossen. Am 19. März 1964 wurde der Tunnel für den Verkehr freigegeben, wie Digitale-Vignette-Schweiz.de vermerkt. Seitdem hat er sich als feste Nord-Süd-Verbindung etabliert.

Was das bedeutet

Mit knapp 6 km Länge ist die Durchfahrt in etwa fünf Minuten erledigt – die Passstrasse braucht dafür bei vergleichbarer Strecke gut eine Stunde. Der Zeitgewinn ist enorm, vor allem im Winter.

Wo liegt der St. Bernhard Tunnel und wie komme ich dorthin?

Der Tunnel verbindet Bourg-Saint-Pierre im schweizerischen Kanton Wallis mit Saint-Oyen im italienischen Aostatal. Er liegt an der Hauptstrasse, die von Martigny (CH) nach Aosta (IT) führt.

Wie erreiche ich den Tunnel von der Schweiz aus?

Von der Autobahn A9/E27 nehmen Sie die Ausfahrt „Grosser St. Bernhard“ und folgen der Beschilderung Richtung Tunnel. Die Zufahrt ist gut ausgeschildert und ganzjährig geräumt.

Wie erreiche ich den Tunnel von Italien aus?

Aus dem Aostatal führt die SS27 Richtung Pass – kurz vor dem eigentlichen Pass zweigt die Strasse zum Tunnelportal ab. Eine Karte und Routenplanung bietet der Betreiber auf letunnel.com (offizielle Seite mit Kartenmaterial) an.

Tipp zur Navigation

Wer ein GPS-Gerät nutzt, sollte das Ziel „Bourg-Saint-Pierre“ (CH) oder „Saint-Oyen“ (IT) eingeben – die Tunnelzufahrt wird dann automatisch als kürzeste Route vorgeschlagen.

Ist der Grand St. Bernard Pass eine Alternative?

Ja – aber nur im Sommer. Der Grand St. Bernard Pass (auch Col du Grand-Saint-Bernard) ist eine der bekanntesten Alpenstrassen. Laut Alpenpässe.de, spezialisiertes Portal für Alpenrouten, ist die Passstrasse in der Regel von Juni bis Oktober geöffnet – danach bleibt sie wegen Schnee gesperrt.

Die Passstrecke von Sembrancher (CH) nach Aosta (IT) ist rund 66 Kilometer lang (andere Quellen nennen 78 km je nach Route) und führt über zahlreiche Kehren auf die Passhöhe von knapp 2.500 m. Sie ist kostenfrei, aber deutlich kurvenreicher und zeitaufwändiger. Der Tunnel hingegen ist mautpflichtig, aber ganzjährig offen und in wenigen Minuten durchfahren.

Vier Daten, ein klarer Kontrast: Der Tunnel gewinnt bei Ganzjahresnutzung und Zeit, der Pass bei Kosten und landschaftlichem Erlebnis.

Tunnel vs. Pass – die entscheidenden Unterschiede
Kriterium Grosser St. Bernhard Tunnel Grand St. Bernhard Pass
Länge (Strassenabschnitt) 5.798 m (Tunnel) + 2 km Zufahrt ca. 66–78 km gesamte Passroute
Höhenlage 1.915 m ü. M. ca. 2.473 m ü. M.
Öffnungszeit ganzjährig Juni bis Oktober (saisonal)
Maut ja, klassenabhängig nein, kostenfrei
Fahrzeit (ca.) 5–10 Minuten 60–90 Minuten (je nach Verkehr)
Fahrzeugbeschränkungen keine (ausser Gefahrgut) Höhen- und Breitenbeschränkungen
Fazit: Der Tunnel ist die pragmatische Wahl für alle, die ganzjährig zuverlässig von A nach B wollen – besonders im Winter. Der Pass lockt im Sommer mit Panorama und Nulltarif, verlangt aber Zeit und Fahrkönnen in den Kehren.

Klarheit in der Sache

Bestätigte Fakten

  • Der Tunnel ist 5.798 m lang. (Wikipedia)
  • Eröffnung 1964. (Digitale-Vignette-Schweiz.de)
  • Mautpflichtig für alle Fahrzeuge. (Digitale-Vignette-Schweiz.de)
  • Pass nur von Juni bis Oktober geöffnet. (ADAC Maps)

Was unklar ist

  • Genaue Mautpreise für 2025 sind nicht in den Quellen enthalten.
  • Aktuelle temporäre Schliessungen nicht aus den Eingaben ableitbar.

Stimmen zur Alpenquerung

Der Große-St.-Bernhard-Tunnel ist 5798 m lang.

Wikipedia, freie Enzyklopädie

Die Passstraße über den Großen St. Bernhard ist eine Wintersperre-Route mit saisonalen Sperrungen.

Alpenpässe.de, spezialisiertes Portal für Alpenrouten

Der Grosse St. Bernhard Tunnel ist die verlässliche, wenn auch kostenpflichtige Lebensader zwischen der Schweiz und Italien – besonders in den Wintermonaten, wenn der Pass unpassierbar ist. Für Autofahrer, die das ganze Jahr über flexibel bleiben wollen, ist die Wahl klar: der Tunnel spart Zeit und Nerven, die Maut ist der Preis für diese Bequemlichkeit. Wer hingegen im Sommer ohnehin Zeit und Lust auf eine Panoramafahrt hat, für den bleibt der Pass die schönere – und günstigere – Alternative.

Weitere Quellen

bikerbetten.de, tripadvisor.de

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Durchfahrt durch den Grossen St. Bernhard Tunnel?

Die reine Fahrt durch den 5.798 m langen Tunnel dauert bei normalem Tempo etwa 5 bis 10 Minuten.

Gibt es eine Höchstgeschwindigkeit im Tunnel?

Ja, im Tunnel gilt in der Regel Tempo 80 km/h – die Beschilderung ist zu beachten.

Ist der Tunnel für Wohnmobile geeignet?

Ja, Wohnmobile und Wohnwagen sind zugelassen. Die Durchfahrtshöhe beträgt mindestens 4,5 m.

Kann ich mit dem Fahrrad durch den Tunnel fahren?

Nein, der Tunnel ist für Fahrräder und Fussgänger gesperrt – es gibt keine separate Spur.

Ist der Tunnel nachts geöffnet?

Ja, der Tunnel ist rund um die Uhr geöffnet, ausser bei angekündigten Wartungsarbeiten.

Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?

An den Mautstellen wird Bargeld (CHF und EUR) sowie gängige Kreditkarten akzeptiert.

Benötige ich eine Schweizer Vignette für den Tunnel?

Nein, der Tunnel ist keine Autobahn, daher ist keine Vignette erforderlich. (Digitale-Vignette-Schweiz.de)



George Henry Carter Howard

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