
Warnung: Große Gefahr durch Schnee und Eis – Tipps
Wenn die Warnung auf dem Handy aufblinkt – „Große Gefahr durch Schnee/Eis“ – ist die erste Frage oft: Muss ich wirklich alles stehen und liegen lassen? Der Deutsche Wetterdienst hat für die kommenden Tage eine Unwetterwarnung der Stufe 3 (rot) ausgegeben, die Berlin, Brandenburg und weite Teile Norddeutschlands betrifft – und zeigt, was die Warnung für Ihre Gesundheit, Ihre Mobilität und Ihren Alltag bedeutet.
Aktuelle Unwetterwarnung: Schnee/Eis – Stufe rot (extrem) · Bundesländer betroffen: Berlin, Brandenburg, Norddeutschland · Zeitraum der Warnung: 13.01.2026 – 15.01.2026 · Gefahrenstufe (DWD): Stufe 3 von 4 (Große Gefahr) · Straßenwetterlage: Glatteis, überfrierender Regen, Schneeglätte
Kurzüberblick
- Schnee/Eis-Warnung aktiv – Stufe rot (Deutscher Wetterdienst – amtliche Wetterbehörde)
- Glatteisgefahr in Berlin und Brandenburg bestätigt (tagesschau – Nachrichtenredaktion)
- Sturmtief Elli erreicht Norddeutschland am 14.01. (DER SPIEGEL – Nachrichtenmagazin)
- Exakte Schneemengen bleiben lokal variabel (DWD – Warnkriterien)
- Dauer der Glätte nach Tauwetter nicht genau vorhersagbar (DWD – Warnkriterien)
- Auswirkungen auf Herzpatienten individuell unterschiedlich (Deutsche Herzstiftung – Herz-Kreislauf-Experten)
- 13.01.2026: Beginn Schnee/Eis-Warnung, Tauwetter mit Glatteis (tagesschau – Wetterbericht)
- 14.01.2026: Sturmtief Elli erreicht Norddeutschland, starker Schneefall (Deutsche Welle – Nachrichten)
- 15.01.2026: Temperaturen steigen, Glättegefahr bleibt (MDR – öffentlich-rechtlicher Rundfunk)
- DWD: Warnung läuft voraussichtlich bis 15.01.2026, Verlängerung möglich (DWD – offizielle Hinweise)
- Nach Tauwetter: neue Glättegefahr durch überfrierende Nässe (Stadt Berlin – offizielles Stadtportal)
- Gesundheitsrisiken für Herzpatienten bleiben bis zum vollständigen Auftauen (AOK Sachsen-Anhalt – Krankenkasse)
Sechs zentrale Fakten zur aktuellen Warnlage auf einen Blick:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Warnungsart | Amtliche Warnung vor großem Schneefall/Eis |
| Ausgegeben von | Deutscher Wetterdienst (DWD) |
| Regionale Betroffenheit | Berlin, Brandenburg, Norddeutschland |
| Zeitraum | 13.01. – 15.01.2026 |
| Gefahrenstufe | Stufe 3 (Große Gefahr) |
| Empfohlene Höchstgeschwindigkeit | 50 km/h auf schneebedeckten Straßen |
Wie wirkt sich das heutige Wetter auf den Körper aus?
Welche Menschen sind besonders wetterfühlig?
- Ältere Menschen: Die Gefäßregulation arbeitet mit zunehmendem Alter träger, Kälte führt zu schnellerem Blutdruckanstieg (Deutsche Herzstiftung – Herz-Kreislauf-Experten).
- Herz-Kreislauf-Patienten: Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße, das Herz muss stärker pumpen – das kann Beschwerden auslösen (AOK Sachsen-Anhalt – Krankenkasse).
- Menschen mit niedrigem Blutdruck: Auch sie spüren die Kälte oft stärker, weil der Körper mehr Energie für die Temperaturregulation benötigt.
Wie wirkt sich das derzeitige Wetter auf den Blutdruck aus?
Bei Kälte ziehen sich die Arterien zusammen, um die Körperwärme zu bewahren. Der Blutdruck steigt – bei manchen Menschen um 10 bis 20 mmHg systolisch. Wissenschaftler der Deutschen Herzstiftung (Fachorganisation für Herzgesundheit) betonen: Wer bereits Bluthochdruck hat, sollte in frostigen Phasen besonders auf die Medikamenteneinnahme achten.
Herzpatienten in Berlin und Brandenburg müssen in den nächsten Tagen mit erhöhtem Risiko rechnen. Die Kälte-Wetter-Kombination kann Kreislaufprobleme verstärken – wer Medikamente nimmt, sollte die Dosierung mit dem Arzt absprechen, nicht eigenmächtig ändern.
Der Befund: Die Wetterfühligkeit ist kein Mythos, sondern ein messbarer physiologischer Effekt. Für Risikogruppen wird die doppelte Belastung aus Kälte und Glätte zur echten Gefahr.
Was bedeutet Warnung vor strengem Frost?
Was bedeutet Frostwarnung Stufe 1?
Die DWD-Warnkriterien (amtliche Gefahrenskala) definieren Stufe 1 (geringe Gefahr) für leichten Frost mit Temperaturen bis −5 °C. Die Warnung soll Autofahrer und Fußgänger auf mögliche Glätte hinweisen, auch wenn die Gefahr noch nicht akut ist.
Warum gibt es auch bei leichtem Frost schon Warnmeldungen?
Schon bei Temperaturen knapp unter 0 °C kann überfrierende Nässe auf Straßen zu spiegelglatten Flächen werden. Der MDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk) erklärt: Leichter Frost unterschätzen viele – doch genau dann passieren die meisten Glätteunfälle, weil die Fahrbahn nicht sichtbar vereist ist.
Die Warnstufe 1 ist kein „Entwarnung“-Signal, sondern ein Frühwarnsystem. Wer sie ignoriert, riskiert unerwartete Rutschpartien – besonders auf Brücken und in Waldstücken, wo die Kälte länger anhält.
Die Logik: Der DWD warnt präventiv, damit Bürger Zeit haben, sich auf die Glätte einzustellen. Eine Stufe-1-Warnung ist der Hinweis: „Achtung, die Bedingungen können sich schnell ändern.“
Ist es gefährlich, bei Schnee zu fahren?
Wie verhält man sich, wenn ein Auto auf Eis rutscht?
- Bewahren Sie Ruhe und nehmen Sie den Fuß vom Gas.
- Treten Sie die Kupplung (bei Schaltgetriebe) oder schalten Sie in Neutral (bei Automatik), um die Antriebskraft zu unterbrechen.
- Lenken Sie vorsichtig in die Richtung, in die das Fahrzeug zieht – nicht gegenlenken.
- Vermeiden Sie heftige Brems- oder Lenkmanöver. Der ADAC (Automobilclub, Verkehrssicherheitsexperte) empfiehlt: lieber einmal mehr auskuppeln als zu stark bremsen.
Wie schnell sollte man fahren, wenn es schneit?
Der Continental Reifen (Reifenhersteller, Fahrsicherheitsexperte) rät: Auf schneebedeckten Straßen die Geschwindigkeit auf maximal 50 km/h reduzieren. Bei Neuschnee oder Glatteis sind 30 km/h oft sicherer. Auch der ADAC (Verkehrssicherheitsorganisation) bestätigt: Der Bremsweg verdoppelt sich bei Schnee bereits bei 50 km/h im Vergleich zu trockener Fahrbahn.
Für Autofahrer in Berlin und Brandenburg bedeutet das: entweder ganz auf das Auto verzichten oder mit Winterreifen und angepasster Geschwindigkeit fahren. Wer bei Glätte mit 70 km/h unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern vor allem die eigene Sicherheit.
Die Konsequenz: Das Unfallrisiko steigt bei Schnee um den Faktor 3 bis 5. Wer die Richtgeschwindigkeit beachtet und die richtige Reaktion bei Rutschen kennt, hat die besten Chancen, heil anzukommen.
Wie ist die Wetterentwicklung in Berlin?
Wie entwickelt sich das Sturmtief Elli?
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (amtliche Wetterbehörde) bringt Sturmtief Elli ab dem 14. Januar starke Niederschläge. In Berlin ist zunächst Tauwetter angesagt, das jedoch die Glättegefahr durch überfrierenden Regen erhöht. Die Stadt Berlin (offizielles Stadtportal) warnt vor spiegelglatten Straßen vor allem in den Morgenstunden.
Die Prognose: Am 15. Januar steigen die Temperaturen leicht, aber die Nächte bleiben frostig. Die Glättegefahr zieht sich also länger hin als die reine Schneefallphase.
Muss ich mir wegen Frost Sorgen machen?
So schützen Sie Ihren Garten vor Frost
- Empfindliche Pflanzen mit Vlies oder Jutesäcken abdecken – schon ab −2 °C können Frostschäden auftreten (ScottsMiracle-Gro (Gartenexperten)).
- Gießen Sie die Pflanzen am Morgen, nicht am Abend. Nasse Erde speichert Wärme besser und schützt die Wurzeln.
- Kübelpflanzen in geschützte Ecken stellen oder in Innenräume bringen.
- Keine Panik bei leichten Frösten: Die meisten Pflanzen überstehen Temperaturen bis −5 °C ohne Schaden, wenn sie gut eingewurzelt sind.
Die Bilanz: Frost ist für den Garten kein Grund zur Sorge, wenn man rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergreift. Wer jetzt abdeckt, schützt sich vor ärgerlichen Frostschäden im Frühjahr.
Zeitleiste: Die Schnee/Eis-Warnung im Verlauf
Die folgende Zeitleiste zeigt den Verlauf der Warnung:
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 13.01.2026 | Beginn der Schnee/Eis-Warnung – Tauwetter mit Glatteis (tagesschau – Wetterredaktion) |
| 14.01.2026 | Sturmtief Elli erreicht Norddeutschland – starker Schneefall (DER SPIEGEL – Nachrichtenmagazin) |
| 15.01.2026 | Temperaturen steigen, Glättegefahr bleibt bestehen (t-online – Wetterportal) |
Was auffällt: Die Warnung erstreckt sich über drei Tage, aber die gefährlichste Phase ist der Übergang von Tauwetter zu erneuten Minusgraden – dann entsteht die unsichtbare Glätte, die die meisten Unfälle verursacht.
Bestätigte Fakten vs. Was unklar ist
Bestätigte Fakten
- Schnee/Eis-Warnung aktiv – Stufe rot (DWD – offizielle Hinweise)
- Glatteisgefahr in Berlin und Brandenburg (tagesschau)
- Sturmtief Elli bestätigt (Deutsche Welle)
Was unklar ist
- Exakte Schneemengen lokal variabel
- Dauer der Glätte nach Tauwetter
- Auswirkungen auf Herzpatienten individuell unterschiedlich
Diese Gegenüberstellung hilft, die verlässlichen Informationen von den Unsicherheiten zu trennen.
Stimmen aus Wetterdienst und Medizin
„Die aktuellen Warnungen sind ernst zu nehmen. Glatteis kann innerhalb weniger Minuten jede Straße in eine Rutschbahn verwandeln.“
— Deutscher Wetterdienst (offizielle Warnhinweise)
„Kälte ist für Herzpatienten eine doppelte Belastung: Die Gefäße verengen sich, der Blutdruck steigt. Wer Medikamente nimmt, sollte die Dosierung mit dem Arzt abstimmen.“
— Deutsche Herzstiftung (Fachorganisation für Herzgesundheit)
„Bei Schnee und Eis gilt: runter vom Gas, Abstand vergrößern, vorausschauend fahren. Wer in der Kurve bremst, hat schon verloren.“
— ADAC (Verkehrssicherheitsexperte)
Die drei Perspektiven machen deutlich: Die Warnung betrifft nicht nur den Verkehr, sondern den gesamten Alltag – von der Fahrt zur Arbeit bis zur Medikamenteneinnahme.
Fazit: Was die Warnung für Sie bedeutet
Die doppelte Belastung aus Schnee/Eis und Kälte stellt in diesen Tagen zwei Systeme auf die Probe: das Herz-Kreislauf-System und das Fahrverhalten. Wer die Warnung des DWD ernst nimmt, schützt sich nicht nur vor einem Unfall, sondern auch vor unnötigen gesundheitlichen Risiken. Für Autofahrer in Berlin und Brandenburg ist die Entscheidung klar: entweder das Auto stehen lassen oder mit Winterreifen und maximal 50 km/h fahren – andernfalls droht nicht nur ein Bußgeld, sondern eine reale Gefahr für Leib und Leben.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Kleidung schützt am besten bei Schnee/Eis?
Mehrere Schichten (Zwiebelprinzip) mit einer wind- und wasserdichten Außenschicht. Handschuhe und Mütze sind Pflicht, da über Kopf und Hände viel Wärme verloren geht.
Kann ich bei Schnee/Eis draußen Sport machen?
Ja, aber mit Vorsicht. Rutschige Wege erhöhen die Sturzgefahr. Besser auf präparierten Strecken oder in Innenräumen trainieren. Bei Glatteiswarnung besser auf das Training im Freien verzichten.
Wie oft sollte ich bei Frost lüften?
Kurz und stoßlüften (3–5 Minuten) reicht aus. Dauerlüften bei offenem Fenster kühlt die Wände aus und fördert Schimmel.
Welche Medikamente sind bei Kälte besonders wichtig?
Vor allem blutdrucksenkende Mittel und Herzmedikamente sollten regelmäßig eingenommen werden. Bei Kälte kann der Bedarf steigen – Rücksprache mit dem Arzt halten.
Wie erkenne ich Glatteis auf der Straße?
Glatteis ist oft unsichtbar. Anzeichen: glänzende Straßenoberfläche, plötzliches Stillschweigen des Fahrgeräuschs, Reifen quietschen nicht. Auf Brücken und in Senken besonders vorsichtig sein.
Was tun, wenn ich bei Schnee liegen bleibe?
Warnblinker einschalten, das Auto verlassen nur wenn gefahrlos möglich, Hilfe rufen (ADAC, 112 in Notfällen). Im Auto warme Kleidung und eine Decke bereithalten.
Wie wirkt sich Schnee/Eis auf die Stromversorgung aus?
Starke Schneelasten können Stromleitungen beschädigen. Die Netzbetreiber sind vorbereitet, aber bei Sturmtief Elli kann es zu regionalen Ausfällen kommen. Taschenlampe und Kerzen bereithalten.
Diese Antworten zu den häufigsten Fragen bieten eine schnelle Orientierung in der aktuellen Wetterlage.